Der letzte Tag…

Donnerstag

Bin nicht sicher, ob ich erleichtert oder traurig bin.

 

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Na ok ziemlich froh, ehrlich gesagt 😛 Aber ich gebe zu, dass die Sache so gut gelaufen ist, dass es mich dazu gezwungen hat, mein Verständnis von Schönheit zu betrachten.

Vor ein paar Monaten hat eine Freundin mir ein Buch geliehen, Traum aus Stein und Federn, (Birds without Wings, Louis de Bernières) in dem ein atemberaubend schönes Mädchen mit ihrer Nachbarin, eine tscherkessische Geliebte, Schönheit bespricht. Vor dem Spiegel zeigt die Geliebte, wie man Schönheit selbst schafft, wie man sie wie einen schimmernden Schleier um sich ziehen kann…Das Zitat da oben ist von diesem Buch genommen-

She was an imposter in half a dozen ways, and yet it seemed that God had smiled.

 

Es geht um das bildschöne Mädchen, Philothei.

Die Schönheit ist eine Bezauberung, man nimmt sie an. In dieser Weise über Schönheit zu denken gefällt mir.

 

Heute war es sonnig. Ich saß mit einem Freund zusammen, wir tranken Kaffee. Die Sonnenstrahlen wärmten mein Gesicht, und ich dachte an ein anderes Zitat in dem Buch l’écume des jours (Boris Vian): la lueur restait sur leurs lèvres/Das Leuchten blieb auf ihren Lippen. Mit tastbaren Sonnenstrahlen auf den eigenen Lippen habe ich endlich vergessen, dass ich keine Schminke trug, und habe über ein paar hübsche Franzosen angelächelt, die vorbei gingen.

“Steht dir irgendwie, keine Schminke zu tragen,” sagt der Freund.

 

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